"...Allzu gern würde man die Risse und Wölbungen, Erhöhungen und Vertiefungen und die harten

und weichen Partien mit den Fingerspitzen ertasten. Angesichts der optischen Qualitäten vergisst

man leicht, dass Rainer Herbsts Bilder auch vom Suchen und Finden und vom Vergessen und

Erinnern erzählen."

 

(Kölnische Rundschau, 2014)

 

 

 

"Rainer Herbst fiel mir sofort auf, durch seine unerhört sensiblen Collagen oder Assemblagen in der Tradition Schwitters und Tapies. Die Nachricht der Dinge unter neuem Aspekt, das Strukturerlebnis von Materie, ordnet sich in seiner Bildwelt neu. Eingefügte Gegenstände werden einem künstlerischen Prozess unterworfen, um so zum Bildthema zu werden. Sammelt Herbst nicht auch Spuren, indem er Wirklichkeitsrelikte sammelt, denn der Sammler ist unablässig tätig und trägt sein Material aus allen Lebensbereichen zusammen. Er wühlt in Containern, geht offenen Auges durch die Städte, immer auf der Jagd nach Stücken, die für ihn schon Symbolgehalt mit sich führen. Wenn Sammeln eine Vorform der Kunst ist, dann bei Herbst ganz sicher als unverzichtbarer erster Akt des dann folgenden Objektivierungsprozesses zu sehen."

 

(Professor Karl Marx, 1987)

 

 

 

"...Zivilisationsabfall wird zu Kostbarkeiten aufgewertet..."

 

(Prof. Karl Marx, 1987)

 

 

 

 

"Herbst bezieht seine Materialien aus Gerümpelecken und Schutthalden, Schwemmgut vom Flussufer. Alles, was die Zivilisation als wertlos ausgeschieden hat, wertet er durch farbige

und formale Zusammenhänge bildhaft wieder auf. In seinen Materialbildern und Collagen

gibt er den Gegenständen aus Metall, Korbgeflecht, Holz und anderen Stoffen einen neuen

Sinn, einen Symbolgehalt."

 

(Professor Friedrich Vordemberge, 1967)

 

 

 

"Herbst, in den 60-Jahren Schüler bei Friedrich Vordemberge und Karl Marx,begreift in seiner

Arbeit die Welt als Arrangement von Dingen und Zusammenklang von Farbe.....Immer steht das Material im Mittelpunkt, ob Teerpappe, Leder, Holz oder Farbe........Als Relikte unserer Kultur haben sie Symbolgehalt."

 

(Kölner-Stadt-Anzeiger, 1987)

 

 

 

"...Man möchte darüber streichen, achtet auf Wölbungen, Risse, Krusten und Überlappungen..."

 

(Kölner-Stadt-Anzeiger)

 

 

 

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